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Leistungen im fachlichen und überfachlichen Bereich - Kurzbeschreibung.


Grundschulgebäude

3.1 Fächerverbindende Themen - Projekte

Je 5. bis 10. Klasse wurde in jedem Schuljahr in der Regel ein fächerverbindendes Thema aus 5 Wahlangeboten des Lehr- plans pro Jahrgangsstufe im Team einiger Lehrer/innen, die an der Klasse einen Lehrauftrag haben, ausgewählt und ver- wirklicht. Außerdem wurden folgende Projekte in den letzten Jahren durchgeführt:

bulletBaden-Württemberg und seine Regierung (mit Besuch des Stuttgarter Landtags als Abschluss)
bulletBerlin, Deutschland "neue" Hauptstadt (mit Studienfahrt nach Berlin)
bulletEuropa wächst zusammen (mit Besuch des Straßburger Parlaments)
bulletBundeswehr und Friedenssicherung (mit Referat/Diskussion mit einem Offizier der Bundeswehr)
bulletHauptschüler erkunden und schützen ihre Umwelt (u.a. mit Besuch eines Recyclinghofes und eines Kompostierwerkes)
bulletVerschmutzung und Reinerhaltung von Wasser, Luft und Boden (u.a. mit Besuch des Wasserzweckverbandes Mühl- bach, der Carix-Anlage Haßmersheim, des Steinkohlekraftwerkes Heilbronn)
bulletMit dem Förster im Bad Rappenauer Wald unterwegs (Schwerpunkt zum Ökosystem Wald)
bulletFreundschaft - Liebe - Zukunftsängste (ausgewählte Probleme von Jugendlichen)
bulletMusicals (u.a. mit Besuch von "Les Miserables" in Duisburg und "Starlight Express" in Bochum)
bulletDrogen, eine Gefahr für den jungen Menschen/Schwerpunkt: Rauschmittel und Alltagsdrogen, Drogenmissbrauch/Sucht, Ursachen, Therapie - Informationsbesuch des Drogendezernates der Kripo Heilbronn als Abschluss
bulletGesunde Lebensführung und Sport treiben, ein Weg zum persönlichen Wohlbefinden (u.a. mit praxisorientierten Versuchen, Experimenten)
bulletAufbau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Hauptschul-Erweiterungsbaus, Anschlussprojekt: Bau von Modellen - Nutzung der Sonnenenergie (Technikgruppe)
bulletUmwelt mit allen Sinnen begreifen - Jungsteinzeit (=Jahresprojekt)
bulletBau eines Lehmkuppelofens
bulletBurgenbau - Burg Ehrenberg/Schloss Fürfeld
bulletBauzaun-Bemalung "Bad Rappenau - Heimat in Europa"
bulletProjekt "Recht so - Kriminalitätsprävention" gemeinsam mit 8. Klassen, der JuLe (Jugend im Lebensfeld), der Albert-Schweitzer-Schule (FS-BR),
der Wilhelm-Hauff-Realschule Bad Rappenau im Schuljahr 2002/2003
bulletErwerb des PC-Pass-Zertifikats der IHK Heilbronn Franken im Frühjahr 2003. Die
Schüler/innen aus den 9./10. Klassen wurden in AG´s auf diese freiwillige Prüfung vorbereitet. Am 26.03.03 konnten vier Schüler unserer Schule diese Prüfung mit Erfolg ablegen.

3.2 Begegnungen mit der Arbeitswelt

Im Rahmen der vorberuflichen Bildung legen wir an unserer Schule besonderen Wert auf Begegnungen mit der Arbeitswelt. In den 7. bis 9. Klassen werden vor allem in den Fächern Wirtschaftslehre/Informatik, Deutsch, Technik, Hauswirtschaft/Textiles Werken besondere Akzente gesetzt. Neben Erkundungen verschiedener Arbeitsplätze mit Beobachtungs- und Fragebogen, Interviews stehen Betriebsbesichtigungen unter verschiedenen Aspekten im Mittelpunkt.
 

3.2.1 Betriebs-, Sozial- und Verwaltungspraktikas

Alle Schüler/innen aus den 8. Klassen führen jährlich ein zweiwöchiges Betriebs-, Sozial- und Verwaltungspraktikum durch. So waren vom 10. bis 21. März 1997 insgesamt 111 Schüler/innen in 85 Firmen und vom 23. März bis 3. April 1998 insgesamt 107 Jungen/Mädchen in 93 Betrieben und Einrichtungen untergebracht. Auf grund ihrer Interessen, Fähigkeiten und zukünftigen Berufswünsche hatten sie die Möglichkeit, in enger Zusammenarbeit von Schule, Eltern und zahlreichen Mitarbeitern von Unternehmen, Dienstleistungsbetrieben und sonstigen Einrichtungen, durch eigenes Handeln und unmittelbare An- schauung Erfahrungen in der Arbeits-, Wirtschafts-, Verwaltungs- und Sozialwelt zu sammeln. Dabei entschieden sich z.B. 1998 107 Schüler/innen für folgende 42 Berufe:

Gipser, Maler, Lackierer, Gerüstbauer, Schlosser, Landmaschinenmechaniker, Kfz-Mechaniker, Werkzeugbauer, Heizungs- installateur, Dreher, Flaschner, Elektriker, Industrieelektroniker, Radio- und Fersehmechaniker, Werkstoffmechaniker, Verpackungsmittelmechaniker, Technischer Zeichner, Koch, Metzger, Restaurantfachfrau, Floristin, Friseur, Optiker, Fotograf, Zahnarzthelferin, Arzthelferin, Krankenpfleger/-schwester, Krankengymnastin, Ergotherapeut, Erzieherin, Altenpflegerin, Tier- arzthelferin, Tierpfleger, Verkäuferin, Einzelhandelskaufmann, Industriekauffrau, Rechtsanwaltsgehilfin, Verwaltungsangestellte,   Informations- und Telekommunikationskaufmann, Bibliothekarin, Apothekenhelferin, Drogeriehelferin.

Die mit unserer Schule kooperierenden Firmen haben ihren Standort in Bad Rappenau und den Stadtteilen, Siegelsbach, Kirchardt, Eppingen, Neckarbischofsheim, Sinsheim, Bad Wimpfen, Gundelsheim, Bad Friedrichhall, Neckarsulm, und Heil- bronn, was einen Umkreis von rd. 30 km entspricht. Die Schüler/innen fahren täglich mit dem Bus/Zug zu ihrem "Arbeitsplatz"
oder werden von Eltern/Großeltern/Bekannten mit Privat-Pkw dorthin gebracht. In Einzelfällen wurde früher in Abstimmung mit den Eltern bei größeren Entfernungen auch eine Übernachtung am Ort des Praktikumsbetriebes genehmigt, wenn dies aus organisatorischen bzw. fahrtechnischen Gründen notwendig war.
Darüber hinaus erlebten die Schüler/innen, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Tugenden in der modernen Arbeitswelt von besonderer Bedeutung sind und warum in der Schule neben der Vermittlung von Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten auch die Erziehung zur Leistungsbereitschaft, zu Verantwortungsbewußtsein, Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit verstärkt verwirklicht werden muss. Fast alle Schüler/innen waren von ihrem Praktikum begeistert und be- trachteten die von der Firmen, Einrichtungen, Kliniken, Behörden gebotenen Chancen als eine große Hilfe im Rahmen der vor- beruflichen Bildung.
Für die Schüler/innen aus den 9. Klassen, die an unserer Schule im darauffolgenden Schuljahr die 10. WRS-Klasse mit dem Ziel "Mittlere Reife" besuchen, führten wir seit 1997 im Juni/Juli zusätzlich ein einwöchiges Praktikum durch, bei dem sie sich für einen anderen Betrieb als ein Jahr zuvor entscheiden mussten. In der Regel wählten sie Berufe/Praktikumsplätze, die den Mittleren Bildungsabschluss voraussetzen, wie z.B. Erzieherin, Krankenschwester, Rechtsanwaltsgehilfin, Berufe in den Bereichen Datenverarbeitung/Informatik, in der Kommunalverwaltung/im Hochbauamt der Stadt, in der Metallbearbeitung, im Bereich Elektronik.
 

3.2.2 Betriebsbesichtigungen mit Schwerpunkten

Darüber hinaus wurden von 1997 - 2003 folgende Betriebsbe-
sichtigungen/Besuche mit 8. bzw. 9. oder 10. Klassen durchgeführt:
 

bulletMetallbau Rath, Bad Rappenau/Metallbau Künzel, Bad Rappenau (Schwerpunkt: Produktionsabläufe)
bulletAutohaus Jung, Bad Rappenau/Autohaus Späth, Bad Rappenau, Auto-Technik Walther, Bad Rappenau (Schwerpunkt: rund ums Auto)
bulletKur- und Klinikbetriebe Bad Rappenau (Schwerpunkt: Aufgaben, Aktivitäten der Kur- und Klinikverwaltung, Berufe im sozialpflegerischen Bereich und in der Rehabilitation)
bulletUnterländer Ausstellung Heilbronn (Schwerpunkt: Berufe, Gespräche mit Auszubildenden, Meistern, Unternehmen, der Handwerks- sowie der Industrie- und Handelskammer)
bulletAUDI, Neckarsulm (Werksbesichtigung - Schwerpunkt: Rationalisierung, Automatisierung, Roboter, Produktionsabläufe, Lehrwerkstätte)
bulletEnergieversorgung Schwaben (EVS), Heilbronn (Schwerpunkt: Umweltfreundliches Kohlekraftwerk, Entschwefelung von Kohlekraftwerken)
bulletEnergiekonzern Kraftwerk AG Altwürttemberg (KAWAG) - (Schwerpunkt: Stromgewinnung aus regenerativen Energien, Elektrogeräte im Haushalt)
bulletHeilbronner Stimme, Heilbronn (Schwerpunkte: Wie eine Zeitung entsteht, Druckhaus, Ausbildungsberufe)
bulletBerufsinformationszentrum Heilbronn (Schwerpunkt: Information über Berufsbilder, Ausbildungsberufe in der Region)
bulletBerufschulzentrum Sinsheim Hauswirtschaftlich-pflegerisch-sozialpädagogische Berufsschule und Berufsfachschule, Gewerbliche Berufsschule und Berufsfachschule, Kaufmännische Berufsschule und Berufsfachschule (Schwerpunkt: Bildungsangebote der Beruflichen Schulen nach der 9. Klasse der Hauptschule = HS-Abschluss und nach der 10. WRS-Klasse = Mittlerer Bildungsabschluss sowie Weg zur Fachhochschulreife und zum Abitur. Anmerkung: In den letzten Jahren haben einzelne ehemalige Hauptschüler unserer Schule über die zweijährige BFS und ein berufliches Gymnasium das Abitur erreicht. Auch über unsere 10. WRS-Klasse haben bereits einige an einem beruflichen Gymnasium das Abitur abgelegt.


3.2.3 Besuch von Experten in Hauptschul-Klassen

Außerdem wurden folgende Experten von außerhalb an unserer Schule vor allem in 9. bzw. 10. Klassen eingesetzt bzw. gute  Kontakte "gepflegt" und teilweise finanziell gefördert:

bulletHauptmann Morbitzer, Jugend-Offizier beim ArtRgt. 12 Tauberbischofsheim (Schwerpunkt: Bundeswehr und Friedenssicherung, Konflikt auf dem Balkan, Pro und Contra Bundeswehr/Zivildienst)
bulletVolksbank Kraichgau (Schwerpunkt: Bargeldloser Zahlungsverkehr, Bewerbung, Vorstellungsgespräch)
bulletArbeitsamt - Berufsberatung Heilbronn
bulletVertreter der Handwerkskammer bzw. der Industrie- und Handelskammer Heilbronn (Schwerpunkt: Erwartung der Handwerks-, Industrie- und  Dienstleistungsbetriebe an die junge Generation)
bulletKurzvorstellung einzelner Betriebe aus Bad Rappenau mit Stadtteilen durch deren Vertreter (Schwerpunkt: Ausbildungsmöglichkeiten)
bulletChefkoch des Salinenhotels Bad Rappenau (Schwerpunkt: Kennenlernen der Hauptschul-Anforderungen in Hauswirt- schaft bei der Abschlussprüfung, Ratschläge aus der Sicht eines Chefkochs)
bulletKooperation mit der Fa. Fluoroware Bad Rappenau mit dem Firmenhauptsitz in den USA und Japan nicht nur bei Arbeitsplatzerkundungen, Betriebspraktikas und in der dualen Ausbildung, sondern auch in der finanziellen Förderung, z.B. im Dezember 1997 Spende von zwei Computerarbeitsplätzen (Wert rd. 7500 DM) 
bulletKooperation mit  Krankenkassen - AOK (Schwerpunkt: Gesunde Ernährung, Zahnpflege, Suchtprävention, Hörtests) - KKH (Schwerpunkte: Durchführung von kostenlosen Sehtests, Sozialversicherungen) - Barmer Ersatzkasse (Schwer- punkte: regelmäßige Bereitstellung eines Jugendmagazins für Schüler/innen aus den 9./10. Klassen, Finanzierung der Sportabzeichen-Aktion seit 1996)
bulletRechtsanwalt Lay (Heilbronn), Jugendgerichtshelfer Koller, Oberstaatsanwalt Lägler (Heilbronn), Jugendsachbearbeiter der Polizei Bad Rappenau König
- Angelegenheiten der Kriminalitätsprävention/Jugendgericht
bulletPolizeidienststelle  Bad Rappenau: "Mauer gegen Klauer" (Jugendsachbe-
arbeiter König)
bulletGesundheitsamt Heilbronn (Dr. Furtwängler, Frau Dijkstra): 
- "Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten"
- "Piercing und Tattoo" ( Frau Kärcher-Schädel)

Stand 2003